Brauchen wir Vorbilder oder sollten wir selbst unser Vorbild sein?

Wessen Leben lebst du eigentlich?
Dein eigenes oder
das von anderen Menschen?
Manche Menschen haben
kein eigenes Leben.
Weil sie es zulassen,
dass sich ständig andere
in ihr Leben einmischen.
Bestimmen wollen,
was zu glauben ist,
welche Vorbilder
zu gelten haben.
Es könnte sein, dass so einer
sich gerade bei dir einmischt.
Das eigene Leben
ist schwer zu erkennen.
Weil so viele andere
Leben sich einmischen.
Woran du erkennst, dass dir
dein eigenes Leben fremd ist?
Wenn es um dich herum
ruhig ist und genau diese
Ruhe dich unruhig macht.

 

Ein Gedanke zu “Brauchen wir Vorbilder oder sollten wir selbst unser Vorbild sein?

  1. Kuhn Hans-Peter says:

    Ich habe so meine Schwierigkeiten mit der Frage.
    Sich selbst zum Vorbild zu haben, klingt wie, “Sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen”. Damit sind wir bei Münchhausen.

    Vorbild bedeutet ja, das Bild das ich vor mir sehe. Auf diesem Bild sehe ich Menschen oder Konzepte oder Ideen oder Verhaltensweisen… , die ich anstrebe. Dadurch kommt ein Prozess in Gang.

    Im Spiegel sehe ich meinen Ist-Zustand. Wenn ich den als befriedigend erkenne, passiert nichts, kein Grund für Dynamik.

    Wenn ich unzufrieden bin, dann suche ich, ausserhalb von mir, einen Sollzustand, der dann wieder einen Prozess ankurbelt.

     

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