Denken wir überwiegend mit eigenen oder mit Hilfe von fremden Gedanken?

Der Wiener Kulturkritiker Karl Kraus
hat schon vor 100 Jahren gesagt:
Es genügt nicht, keine
eigenen Gedanken zu haben.
Man muss auch unfähig sein,
sie auszudrücken.
Deshalb gibt es so viel Geschwätz
auf der Welt.
Wer keine eigene Gedanken hat,
braucht viele Worte.
Was dabei herauskommt,
ist Rededurchfall.
Die einzige Krankheit, die nicht
auf Krankenschein behandelt wird.

 

2 Gedanken zu “Denken wir überwiegend mit eigenen oder mit Hilfe von fremden Gedanken?

  1. hans-peter kühn says:

    Das ist natürlich ein knallharter Schlag auf die Bauchmuskeln aller Philo Cafés.

    Es ergibt sich auch eine interessante Frage: “Philosophieren als Kur gegen Rededurchfall?” Da haben wir noch viel vor uns.

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.