Können wir nur, wenn wir zu unserem Glück gezwungen werden?

Plötzlich geht’s.
Über Energie wird
nicht nur nachgedacht,
es wird gehandelt.
Kein Herr Altmaier
stolpert durch den
Verbaldschungel,
ein Herr Habeck
spricht Klartext.
Ein Krieg musste her,
damit nicht nur neues
Denken angesagt war
(die Welt ist voller
Ansageweltmeister),
sondern Handeln geschieht.
Dass Handeln die größte
Schwäche der Demokratie
darstellt, wird als
„systemisches Opfer“
eines erstrebenswerten
Regierungssystems
hingenommen.
Muss das so sein?
Warum nicht eine
Glückserzwingungsgruppe
von 100 repräsentativ
ausgewählten Bürgern
einrichten, die bei
Handlungspattsituationen
gemeinsam mit dem
Bundesverfassungsgericht
das Handeln auslösen.
Es wird Zeit, dass wir
an der Demokratie
weiterarbeiten
und nicht nur ihrem
vermeintlichen
Ende hinterherheulen.

 

3 Gedanken zu “Können wir nur, wenn wir zu unserem Glück gezwungen werden?

  1. Karlheinz says:

    Das Thema trifft den Nagel auf den Kopf. Offensichtlich fehlt uns das Talent unser eigenen Glückes Schmied zu sein. Unsere Fähigkeiten reichen nur bis zum materiellen Reichtum.
    Zum Glück müssen wir durch Fremdbestimmung gezwungen werden.
    Dieser Zwang wird zunächst als Unglück empfunden, weil er mit Verzicht, Opfern und Einschränkung verbunden ist.
    Es ist wie bei einer Geburt, die zunächst mit Schmerzen verbunden ist.

     
    1. Detlev Six says:

      Deine Metapher der Geburt als handlungsauslösendes Moment würde dafür sprechen, viel mehr Frauen in Entscheidungspositionen zu bringen. Schwere Geburten im gesellschaftlichen Entscheidungsbereich wären dann durch mehr Erfahrung wahrscheinlicher. Was aber ist im persönlichen Bereich? Männer können nun einmal die Geburtserfahrungen von Frauen nicht simulieren.

       
      1. Karlheinz says:

        Männer könnten ja von den Frauen lernen.
        Das wäre „Neues Denken“.
        Oder Frauen in die Außenpolitik entsenden, die sich nicht durch Angst entmutigen lassen. Siehe Nancy Pelosi oder Annalena Baerbock!!!

         

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