Was ist gefährlicher, Macht oder Geld? Sind wir demgegenüber machtlos und ausgeliefert?

D I E Macht ist weiblich.
D E R Machtmissbrauch männlich.
Macht ist von vorneherein
weder gut noch böse.
Sollten erst Männer ihr
den schlechten Ruf
eingehandelt haben?

 

3 Gedanken zu “Was ist gefährlicher, Macht oder Geld? Sind wir demgegenüber machtlos und ausgeliefert?

  1. Karlheinz says:

    Eine geschlechtsspezifische Betrachtung ist in Anbetracht des mehrheitlich männlichen Missbrauchs durchaus schlüssig. Auch bei gegenteiliger Betrachtung wäre “die Ohnmacht” weiblich und schlüssig. Wenn man den Begriff etwas weiter beleuchtet, so kommt man zu dem Ergebnis, dass Ohnmacht immer mit Bewusstlosigkeit verbunden ist. Das wiederum bedeutet, dass ich mir darüber bewusst sein muss, ob ich es so oder so betrachte. So müsste z.B. ein sexueller Übergriff nicht zwangsläufig ein Missbrauch sein, sondern möglicherweise willkommen. Z.B. wenn man dadurch schneller ans beruflich gesteckte Ziel kommt. Philosophisch betrachtet würde das bedeuten „Wo der Spaß aufhört, fängt der Missbrauch an“. Viele männliche Franzosen verehren ihren Präsidenten, weil es ihm gelungen ist, seine Lehrerin zu verführen. Das würde juristisch eine umgekehrte Unzucht mit Abhängigen bedeuten. Aber jetzt sind sie verheiratet und glücklich und beide mächtig.
    Interessant ist auch ein Vergleich des neutralen Substantivs „Macht“ in anderen Sprachen. Im Englischen wird Macht mit power (Kraft) übersetzt, was auch wieder ein männliches Attribut wäre, während das Wort „might“ mehr im religiösen Bereich verwendet wird. The Allmighty (der Allmächtige) oder „might is right“ (Macht ist Recht). Es könnte aber auch der Konjunktiv sein „it might be“.
    Jetzt fange ich an zu spekulieren und höre lieber auf. Sonst komme ich noch vom Thema ab.
    Ich bleibe dabei, Macht ist per se positiv, aber nur wenn sie zum Wohle der Allgemeinheit angewandt wird.

     
  2. Kuhn Hans-Peter says:

    In der Vergangenheit, wie in der Gegenwart wurde der Missbrauch von Macht eher von Männern, als von Frauen betrieben.
    Die Statistik zeigt jedoch auch, dass bedeutend mehr Männer als Frauen die Macht hatten und die Macht haben.
    Eine definitive Verurteilung der Männer erscheint mir aus diesem Grunde zunächst voreilig.
    Die Feministen mögen mir verzeihen.

     
    1. Karlheinz says:

      Generell ist Macht auf Überlegenheit zurückzuführen, was nicht zu verurteilen ist. Es hängt davon ab, wie mit Überlegenheit umgegangen wird. Macht + Gerechtigkeit ist ein Segen. Macht + Unterdrückung ist Ausbeutung. Mit Mehrheit hat das nichts zu tun, denn seit ca 100 Jahren fangen Menschen an, sich mehrheitlich durchzusetzen. Man nennt es jetzt Demokratie.

       

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