Was sind die größten Hindernisse der Menschheit auf dem Weg zur Selbstausrottung?

Die Naturkapitalisten.
Das Kapital des Menschen
ist dasselbe wie beim Tier.
Die Gier.
Die Gier beim Tier geht
bis zur Fresserschöpfung.
Die beim Menschen
darüber hinaus.
Mühsam eingebremst durch
Kultur und Moral.
Kapitalismus ist also
kein Wirtschaftssystem,
sondern eine Lebensform.
Die ständig zwischen
den Extremen schwankt.
Zwischen der
Zwangskontrolle
der Autokratie
und der
Selbstkontrolle
der Demokratie.
Zwischen dem
natürlichen ICH
und der
Regelgemeinschaft
des WIR.
Zwischen knappen
Ressourcen
und üppiger
Verschwendung.
Wenn die
Verschwendung
auf Dauer überwiegt,
verschärfen sich
die Verteilungskämpfe
und der
Menschenkapitalismus
wird sich zum
Naturkapitalismus
zurückentwickeln.
Der die Zivilisation
abschafft und
nur den Stärksten
das Überleben sichert.
Wie viele das sind,
die unausrottbar bleiben?
Genauso viele,
wie der bewohnbare Rest
der Erde ernähren kann.

 

3 Gedanken zu “Was sind die größten Hindernisse der Menschheit auf dem Weg zur Selbstausrottung?

  1. Do says:

    Das größte Hindernis ist die Liebe, die immer für Nachwuchs sorgt.
    Vielleicht fängt danach alles mal wieder mit einem Pärchen Adam und Eva an…..

     
  2. Karlheinz Raum says:

    Die neuen Themen verlangen immer mehr unseren Verstand und der wiederum unterscheidet uns vom Tier. Man sagt, der Mensch sei ein Vernunft begabtes Wesen, das entscheiden kann. Wenn dem so wäre, würden wir aufhören zu fressen, wenn wir satt sind. Woran liegt es, wenn einige von der natürlichen Anlage abweichen? Mangelt es an Bildung? Oder Erziehung ? Ist es Krankheit ? Sind es geistige Defizite? Oder wurde die Vernunft infiziert ?

    Vorab zum Thema; Antworten zur Frage der Woche gibt es bereits seit 177 Jahren. Erstaunlicherweise aus 3 verschiedenen Kulturkreisen: Europa, Orient und USA. Aber zunächst die Analyse.

    Wie bei den meisten Fragen, sind es mehrere Faktoren, die zusammen treffen, um Anomalien zu entwickeln, die von der Herde abweichen. Wenn Gier der Verursacher wäre, so müssten wir fragen, woher kommt die Gier? Nach dem Gedicht des Kabarettisten w. Schmickler, kämen noch andere Faktoren dazu; nämlich der Neid und der Hass. Ein Sprichwort sagt; „Geld frisst Hirn“.
    Das würde bedeuten, dass Geld die Ursache wäre? Wie kann das sein, wo wir es doch als Zahlungsmittel benötigen ? Es muss wohl damit zu tun haben, was wir mit Geld anfangen.
    Tatsache ist, dass wir nicht mit Geld zur Welt kommen (keine Anlage). Also müssen wir den Umgang mit Geld erst lernen. Demnach hat es etwas mit Erziehung zu tun. Und da entsteht die Fehlentwicklung. Kinder armer Eltern lernen mit Geld anders umzugehen, als Kinder reicher Eltern. Die einen haben nichts zum Anlegen. Die anderen wissen nicht wohin damit. Da aber nicht alle Reichen gierig sind, muss es noch andere Einflüsse geben.
    Da spielen offensichtlich Gefühle eine Rolle. Eines davon ist die Gier. Sie entwickelt sich nicht durch Ausgeben, sondern durch Horten. Was treibt also reiche Menschen zum Horten? Ist es Angst ? Oder Neid? Oder Angabe? Wichtig wäre es die Ursache herauszufinden, wenn oder wann Habgier dazu führt, dass die Gefahr der Ausrottung besteht. Nach heutiger Kenntnis wurde dieser Punkt im 21. Jahrhundert überschritten. Es werden mehr Rohstoffe verbraucht als nachwachsen und das bedeutet, dass wir uns selbst ausrotten. Die Gier hat dabei die Wirkung eines Brandbeschleunigers, aber auch unser Fortpflanzungstrieb, der die Menschheit in den letzten 150 Jahren um das 7fache anwachsen ließ.
    Die allgemeine Bildung hat einen entscheidenden Einfluss darauf, die komplette Ausrottung noch einige Jahrzehnte zu verhindern. Die ersten Impulsgeber dazu waren 1844 Karl Marx und Friedrich Engels in Paris, William Miller Pittsfield/USA, Seyyed ʿAli Muhammad Schirazi /Persien.
    Keinem dieser ersten Ankündiger ist es bisher gelungen, das Überleben der Menschen zu sichern.
    Hoffen wir das Beste.

     

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