Wie viel Individualität verträgt eine Gesellschaft?

Es war einmal eine Königin der Individualität.
Sie sagte, nur ich zähle,
die Gemeinschaft zählt gar nichts.
Ich schwöre, dass ich niemals zum Wohle
eines anderen leben werde und niemals
von einem anderen verlangen werde,
für mein Wohl zu leben.
Für das Wohlergehen der Welt zählt
allein die Durchsetzung des Genialen.
Dafür dürfen alle Regeln gebrochen werden.
Es gibt nur zwei Leben:
Das des Schöpfers unabhängiger Werke.
Oder ein Leben als Schmarotzer.
Ihr Name war Ayn Rand.
Solange bis sie Lungenkrebs bekam.
Danach bezog sie unter
dem Namen Ann O’Connor Leistungen
der staatlichen Sozialversicherung.
Die Bücher von Ayn Rand gelten
in den USA als die
einflussreichsten nach der Bibel.
Die Libertarier und
die Tea-Party-Bewegung
vergöttern sie noch heute.
Zumindest solange sie nicht
arm und krank werden.

 

2 Gedanken zu “Wie viel Individualität verträgt eine Gesellschaft?

  1. Inge says:

    Es wäre nicht die erste Person, die an ihren eigenen Lebenslügen und Entwürfen scheiterte.
    Apropos Gemeinschaft. Die kann auch trotz Corona erlebt werden, wenn man sich über ein Programm einwählt, das auch an Unis und Schulen sowie für andere Treffen genutzt wird.
    Wir haben uns erkundigt und ausprobiert und das hier gefunden. Es läuft nur gut mit mehreren Teilnehmern, wenn man über den google-crome-browser den Link setzt und sich einwählt. Wir haben einen Uni-Server gewählt, weil er verspricht, Datengeschützt zu sein und schnell ist. Also legt mal los und freut euch an der Gemeinschaft. Hier ist der Link: Einfach auf Link und bei Kamera und Voice auf erlauben klicken. https://jitsi.uni-due.de/sauruephi (nach */* eigene Namensgabe)
    Viel Spaß

     

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