Wie viel Sicherheit braucht die Freiheit?

Der Urtyp der Freiheit.
70 000 Jahre vor unserer Zeit.
Steht vor der weiten Savanne.
Reichlich gedeckt mit Wild.
Hinter ihm.
2 Millionen Menschen.
Über die ganze Erde verstreut.
Gesellschaftsform.
Egalitär.
Keine Hierarchie.
Keine Eliten.
Keine Beamten.
Keine Bürokratie.
Keine Steuereintreiber.
Keine Epidemien.
Keine sonstigen
Zivilisationskrankheiten.
Kein Putin.
Sicherheit?
Mit 32 erwischt unseren
Urtyp ein Säbelzahntiger.
Den gut trainierten,
gut ernährten Jäger
(dank Paleo-Diät),
der mehr Urlaub machte,
als mit Arbeit verbrachte.
Ein kurzes Leben.
Ein geiles Leben.

 

5 Gedanken zu “Wie viel Sicherheit braucht die Freiheit?

  1. kuhn hans-peter says:

    Die Frage impliziert eine Behauptung: Freiheit braucht Sicherheit!

    Freiheit, echte Freiheit, braucht nichts und will nichts anderes als Freiheit.

    Wenn Freiheit etwas braucht, ist sie schon begrenzt. Eingeengte Freiheit ist keine Freiheit!

    Freiheit ist Verzicht! Auf zivilatorische Werte, Moral, Sicherheit, Liebe, Hass und tutti quanti.

    Wer frei sein will, hat keine Wahl. Er ist der Gefangene seiner Freiheit.

    Freiheitskämpfer sterben nicht für die Freiheit, sondern im Kampf gegen die Regeln und Institutionen, die sie begrenzen.

     
  2. Elli says:

    Frei ist der Mensch erst durch die Beziehung zum Auferstandenen. Sicher ist, dass der Mensch stirbt. Wo ist Freiheit und Sicherheit eine Einheit, wenn nicht dort, wo das Ewige ist.

     
  3. Karlheinz says:

    Um die Wochenfrage genau zu beantworten, ist zwingend erforderlich, den Grad der Bedrohung durch Willkür oder Unterdrückung zu kennen.
    Je stärker diese ist, desto mehr Sicherheit ist erforderlich.

     
  4. Peter Deller says:

    Im staatsbürgerlichen Kontext, im Zusammenleben in einer Demokratie, braucht es auf jeden Fall Sicherheit für ein funktionierendes System. Bei aller Unperfektheit und den Fehlern der Exekutive, die sich schon ereignet haben und sicher auch weiter ereignen werden, kann ich mir kein freiheitliches und friedliches Zusammenleben vorstellen ohne „Sicherheitsbeamte“.
    Das Lesen von Detlevs Eingangstext hat mir prägnant vermittelt, dass ich ein leidenschaftlicher Warmduscher bin. Es gibt zwar Hierarchien, Eliten, Beamte, Bürokratie, und lästige Steuerpflichten, aber auch künstliche Knie, Schmerzfreiheit beim Zahnarzt, bestes Essen, guten Wein, schöne Tänze und vor allem keinen fucking Säbelzahntiger.

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.