Kann der Mensch die Zukunft gestalten?

Der Mensch ist
das einzige
Tier auf Erden,
das sich
die Zukunft
vorstellen und
ausmalen kann.
Stell die
dunklen
Farben
zur Seite
und greif
nach den
hellen
lichten.
Jedes Ich
ist ein
Pinselstrich
und zusammen
sind wir ein
prachtvolles
Gemälde.
Auf zur
Malaktion
2026.

7 Gedanken zu “Kann der Mensch die Zukunft gestalten?

  1. Monica Lieschke sagt:

    Zukünfte zwischen Genesis, Ken Wilber, Zukunftslosigkeit (Vorsicht: Lange)
    Kann/könnte uns denn wenigstens Chat GPT vielleicht eine hoffnungsfrohe(re), zukunftsfähige Botschaft aus dieser Melange destillieren? Auch wenn die Zukunft bei ihrem Eintreffen bereits Gegenwart ist?
    Für die Verteidiger der menschlichen Krone der Schöpfung: Doch, Tiere können kreativ tätig sein und „gestalten“. Abstrakte Gemälde- angefertigt von besonders begabten Schimpansen oder auch Elefanten – erzielen Höchstpreise bei Auktionen und sind für manchen Sammler nicht von einem menschlichen Oevre zu unterschieden. Manche tragen mit dem erzielten Erlös gar zum Überleben ihrer Spezies bei. Unbewusste Zukunftsgestaltung 😉
    Für Stufen Fans: Befreien diese uns von der Notwendigkeit der Gestaltung indem sie uns der Evolution anvertrauen? Bitte wer kann uns von soviel Überzeugung befreien, dass die Evolution genau nach diesen Stufen verläuft, egal was und wieviel wir meinen, selbst gestalten zu können?
    Es gibt sie die individuellen, wie die gesellschaftlichen, die Zeit- und kulturabhängigen Zukünfte… und alle erfolgen sie nach anderen Mustern, anders gerahmt? Können wir Grundmuster im Nachhinein erkennen? Jede Vergangenheit und Gegenwart trug immer Zukunft in sich. Was wir heute/jetzt denken, tun oder lassen, das gestaltet,- ob absichtsvoll oder nicht – Zukunft mit. Welche Farben und Pinselstriche wir auch immer beifügen. Oft geleitet von einer Vision, manchmal auch einfach von banalen Tatsachen. Manche wählen die Farbe passend zum Sofa, häufig “influenced” – auch im übertragenen Sinne.
    Detlevs zuversichtliches ZukunftsBild erinnert mich an die angeblich Team-bildende Gruppenaufgabe, gemeinsam ein Bild zu gestalten: Da gibt es die, die bildfüllend loslegen und Räume füllen, strukturieren, Ton und Raum vorgeben. Die Monochromen, die Farbfreudigen. Die, welche Klein-Klein vorsichtig und für sich in einem Eckchen werken, zart und mit wenig Seitenblicken. Dann gib es jene, die noch offene Zwischenräume füllen, sich ein- und anpassen, verbindend kommunizieren und jene, die im Stehen vor allem beobachtend den Überblick bewahren wollen, selbst nicht “mitmachen” und schließlich jene, die zum Schluss großflächig übermalen, gern in Schwarz, die durchstreichen, die „Zerstörer“, die trotzdem Teil des Gemäldes werden. Ansätze dazu kann man schon in der Kita beobachten.
    Ja, natürlich kann ich meine Zukunft (heute) gestalten – wenn auch in Maßen und nicht ohne Unwägbares, Unplanbares. Freunde, die sich im Urlaub spontan ein Haus kaufen in Apulien und dann gleich ganz hinziehen, oder sich wie Riccarda Lang in eine neue Frau verschlanken, die befreit von Gewicht und Amt eine beachtliche Metamorphose hinlegt und deren Selbstbewusstsein kaum noch zu toppen ist. Die es riskieren, sich nicht impfen zu lassen. Die über Nacht ihren sicheren Job an den Nagel hängen, ohne Netz und doppelten Boden, die eine Therapie beginnen. Die sich trauen oder auch scheiden lassen. 
    Wie auch immer: Ob Du nun Gott, der Evolution oder Ken Wilber vertraust- setze mutig Pinselstriche, für Dich selbst, für uns alle, reflektiert, bewusst oder auch mal spontan aus Herz oder Bauch und denk dran, dass Du im Heute das Morgen (mit-)gestaltest.
    Ich wünsche euch/uns ein gutes Neues. Sorry für die Länge. Die Verdichtung steht auf meiner Bucketlist 2026.
    KI hätte das sicher “eindampfen” können- ich habe es ihr nicht gegönnt 🙂

  2. Hans Zangl sagt:

    Lieber Detlev
    Du hast bis heute Deine Zukunft gestaltet und ich wünsche Dir, dass Du das noch lange machen kannst.

    Natürlich kann, ja muss der Mensch Zukunft gestalten.
    Es ist ihm angeboren.
    Er gestaltet tagtäglich für sein Leben in der Zukunft
    Er muss im Jetzt gestalten um in der Zukunft leben zu können

    Er baut im Jetzt ein Haus, um Morgen darin leben zu können
    Er lernt und studiert im Jetzt, um Morgen als Professor arbeiten zu können
    Er baut im Jetzt eine Armee auf, um sich Morgen verteidigen zu können
    Er ist im Jetzt innovativ, um Morgen noch wettbewerbsfähig zu sein

    Wer im Jetzt nicht isst, verhungert in der Zukunft
    Wer im Jetzt nicht lernt und Wissen sammelt, wird in der Zukunft ins „Abseits“ gestellt
    Wer im Jetzt nicht Reserven aufbaut, hat geringere Überlebenschancen in der Zukunft
    Wer im Jetzt nicht Netzwerke aufbaut, wird in der Zukunft nicht Regierungschef

  3. kuhn hans-peter sagt:

    Die Zukunft können wir nie erleben, denn sobald sie eintritt verwandelt sie sich in Gegenwart.
    Zukunft ist Kopf- oder Gedankenkino. Eine Mischung von rationaler Erwartung (Wahrscheinlichkeit), Spekulation und emotionsgeladener Hoffnung.
    In der Zukunft kann nichts passieren, denn alles passiert nur in der Gegenwart.
    Beim Griff zum Pinsel, denkt daran!

  4. Inge W. sagt:

    Die sieben Tage (Genesis 1)
    Tag 1: Licht – Trennung von Licht und Finsternis
    Tag 2: Himmel – Trennung von Wassern oben und unten
    Tag 3: Land und Meer – Pflanzen wachsen
    Tag 4: Sonne, Mond und Sterne – Ordnung der Zeiten
    Tag 5: Fische und Vögel
    Tag 6: Landtiere und der Mensch – „als Gottes Ebenbild“
    Tag 7: Gott ruht – der Sabbat wird geheiligt

    Der Text folgt einer wunderbaren Struktur:

    Tage 1–3: Räume werden geschaffen

    Tage 4–6: Die Räume werden gefüllt

    Tag 7: Vollendung und Ruhe

    🌱 Der zweite Schöpfungsbericht (Genesis 2)
    Er ist persönlicher, erdiger, erzählerischer:

    Gott formt den Menschen aus Erde und haucht ihm Leben ein

    Er pflanzt den Garten Eden

    Tiere werden geschaffen

    Die Frau entsteht aus der Seite des Mannes

    Der Mensch lebt in Beziehung: zu Gott, zur Erde, zueinander
    ________
    mal kurz die KI gefragt (wahr oder gelogen?)

  5. Karlheinz Raum sagt:

    Es tröstet mich, wenn KI nicht zwischen Mensch und Tier unterscheidet.
    Gestalten und malen ist dem Menschen vorbehalten.
    Womit der Mensch offensichtlich Schwierigkeiten hat,
    ist das Gestalten der Zukunft.
    Da kommt es immer wieder zu Streit und Krieg.
    Selbst in der kleinsten Einheit – der Ehe.
    Woran das liegt?
    Es ist wohl mangelndes Vorstellungsvermögen.
    Ein friedliches Miteinander scheint Utopie zu sein.
    Das wäre ein Ziel, das Sinn macht.

  6. Wolfgang Engel sagt:

    Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen.
    Wieder ein Jahr Zukunft vor uns! Toll. Dann lass uns mal gestalten!
    Ja, ich weiß, der Mensch denkt, und Gott lenkt, (oder wer auch immer).
    Aber trotzdem, wir können doch gestalten, das tun wir ja auch so gerne!
    Was? Es kommt erstens immer anders, und zweiten als man denkt?
    Jaaaaa, Mensch, aber wir sind doch Wesen, die sich eine Vorstellung von der Zukunft machen können. Also! Dann können wir sie auch gestalten.
    So so! und warum kommt dann immer wieder so viel Mist dabei heraus? Wenn wir wirklich “gestalten” würden, müssten wir uns ernsthaft fragen: Wieso machen wir immer wieder so viel Mist? Den gestalten wir doch nicht wissentlich, und trotzdem geschieht er. Vielleicht weil wir immer wieder in den blauen Dunst hinein “gestalten”, ohne zu wissen, was wir da eigentlich tun? Dann wäre es wohl schwerlich “Gestaltung” zu nennen, sondern eher ein Herumstolpern…
    Mir kommt bei unseren Gestaltungsversuchen das Bild von Loriot vor Augen in dem Sketsch: “Das Bild hängt schief!” Er hat es soooo gut gemeint. Wollte gestalten. In bester Absicht. Aber alles was dann geschieht, passiert ganz ohne seinen Gestaltungswillen. Gestalten wollte er etwas ganz anderes.
    Selbst wenn wir eine Vase mit schönen Blumen aus dem Geschäft auf unseren Tisch stellen. Ganz unschuldig. Es gelingt. Da stehen sie, schön anzusehen. Schön gestaltet auf einem kleinen Deckchen. Und gleichzeitig haben wir auch die Blumenindustrie gestaltet, die mit Tonnen von Gift diese Blumen behandelt, so dass sie anschließend in den Sondermüll gehören.
    “Sie wissen nicht, was sie tun.” Aber bilden sich ein, munter immer weiter zu gestalten…
    Wir haben uns ein komfortables Leben gestaltet. Toll! Was haben wir dabei geschafft? Einen Klimawandel. Neiiiiinnn! Das haben wir nicht gemacht! Darum leugnen ihn auch so Manche.
    Na gut.
    Wundert ihr euch, mich so pessimistisch zu hören? Bin ich nicht wirklich!
    Beim Studium der Bewusstseinsstufen fällt auf, dass unsere Bewusstseinsentwicklung stetig aufwärts geht. Von Stufe 1 archaisch, zu 2 magisch, zu 3 Macht, zu 4 mythisch, zu 5 rational, usw., immerhin, es geht eindeutig aufwärts. Aber doch nicht, weil der Mensch seine Zukunft gestaltet. Eher, obwohl er sie gestaltet, zumindest es versucht. Die Evolution bringt uns automatisch, ganz ohne eigene Gestaltungsversuche in immer höhere Bewusstseinsstufen.
    Das stimmt mich so optimistisch! Wir gestalten? Schöne Vorstellung. Aber so weit sind wir noch nicht, denn wir wissen noch nicht, was wir tun. Und ich meine wirklich “noch” nicht! Denn auf den höheren transrationalen Bewusstseinsstufen fangen wir tatsächlich langsam an, zu wissen, was wir tun. 2-3 % der Menschen sind schon auf Stufe 8, der integralen Stufe. Wäre es nicht interessant, mal zu hören, was die sagen??? Pessimisten gibt es dort keine mehr. Die Zukunft sieht für uns nicht so duster aus, wie manche momentan glauben.
    Da Stufn-Woife
    (Ganz nebenbei, für den einen oder anderen Kritiker dieser Stufen: Die darin erkennbare Hierarchie ist keine “Dominanzhierarchie” sondern eine reine Entwicklungshierarchie. Ich werte ja kein Schulkind ab, (Stufe 4), nur weil es noch nicht aufm Gymi ist.)

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