Ist unser Staat zu stark oder zu schwach?

Im Vergleich zu was?
Zur Staatserfindung?
Vor 5000 Jahren?
Die ging so.
Plötzlich gab es
Adressen für
Steuereintreiber.
Und Mauern um diese
Adressen herum.
Damit die Menschen,
die dort wohnen,
nicht entkommen.
Weder dem
Steuereintreiber
noch einem
völlig neuen
Menschenschlag:
Vorgesetzten.
Was war geschehen?
Der Weizen
war geschehen.
Seine Kultivierung
und damit die
Möglichkeit gewaltige
Vorräte an Nahrung
zu schaffen.
Aber wie kriegt man
freiheitsliebende
Jäger, die meist
schon mittags genug
Beute haben und
damit Feierabend,
dazu, den ganzen Tag
auf den Feldern
zu schuften?
Mit dem Versprechen
der Sicherheit
von riesigen
Weizenvorräten?
Bei 4 Millionen
Menschen auf der
Erde, gab es doch
Wild im Überfluss.
Die Lösung:
Hinter Mauern
einsperren.
Die waren also
nicht dazu da,
Feinde abzuwehren,
sondern Menschen
nah den
Weizenfeldern
als Arbeiter
zu halten.
So geschah es,
dass aus
einer freien,
weitgehend
egalitären
Gesellschaft
der Jäger,
eine der
Gejagten wurde.

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