Kommt darauf an.
Ob er über das Leben redet.
Oder über das Leben nachdenkt.
Und schon ist ein Urteil gefällt.
Ein Vorurteil.
Der, der über das Leben redet,
ist der wirtshausübliche Stammtisch.
Der, der über das Leben nachdenkt,
der philosophische.
Aber ist das so?
Kann reden wirklich unabhängig
vom Denken stattfinden?
Und wenn ja,
wie komme ich dann ins Denken?
Ich weiß es nicht.
Noch nicht.
In der kommenden Stammtischpause
werde ich darüber nachdenken und
an den jeweiligen Donnerstagen
statt der Rückschau
meine Gedanken dazu schreiben.
Gedanken?
Wie gut kann ich denken, wenn
ich nicht von anderen kritisiert werde?
Kommt dabei nur Gedankengerede heraus?
Als Gedanken verkauft?
Wer kritisiert sich schon gerne selbst?