Wie kommen wir zur Selbsterkenntnis?

Das abendländische Denken
ruht auf 2 Säulen.
Die beiden
Säulenheiligen.
Platon.
Aristoteles.
Platon führt
zum Zwecke der
Selbsterkenntnis:
Selbstgespräche.
Er allein mit seiner Vernunft.
Sein Erkennen braucht
keine Erfahrung mit anderen.
Aristoteles Denken
braucht diese sehr wohl.
Er beobachtet die Welt
und zieht seine
Schlussfolgerungen.
Es stehen sich gegenüber:
Platon.
Nennen wir ihn
den Verinnerlichten.
Aristoteles.
Den Außenposten.
Oder etwas systemtreuer.
Der Metaphysiker
gegen den
Empiriker.
Wie der Letztere zu
seiner Selbsterkenntnis
kommt, ist einfach.
Wenn er sich erkennen
will, dann fragt er
die Anderen über sich aus.
Und was macht
der Metaphysiker?
Der schickt seinen
Straßenreporter Sokrates
los und lässt ihn
die Fragen stellen,
die er sich selber
nicht stellen kann.
Weil, wer hat schon
die Größe wie Sokrates,
zuzugeben, dass
er weiß, dass er
nichts weiß?

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