Der Kapitalismus
ist das Gegenteil
der sparsamen
schwäbischen Hausfrau.
Geld ausgeben wie der
Teufel und Schulden machen,
um zu investieren.
Der Kapitalismus braucht
ständiges Wachstum.
Ohne fällt er zusammen.
Wachstum zu einem
guten Zweck.
Als er Mitte des
18.Jahrhunderts
erfunden wurde,
hat er damit weite
Bevölkerungskreise
wohlhabend gemacht und
diese vom Sagen der
Mächtigen befreit.
Menschen konnten
durch eigenes Geld
entscheiden, was sie
machen und was sie
nicht machen wollten.
Nicht die
moderne Demokratie,
die zur selben
Zeit entstand,
hat den Wohlstand begründet,
sondern jener die Demokratie.
Daraus entstand der
Leitsatz des Kapitalismus:
Überfluss und Freiheit.
Beides ist heute am Kippen.
Am Geld fehlt es nicht.
Keine EZB verlangt
dass Griechenland
oder Italien jemals
ihre Staatsschulden
zurückzahlen.
Aber die Erde hat eine
Schuldenbegrenzung über
uns verhängt.
Sie gibt uns nicht mehr
genügend Rohstoffe für
einen fröhlichen
Kapitalismus
des Überflusses.
Was tun?
Grünes Wachstum?
Wind und Sonne können
die fossilen Rohstoffe
nicht ersetzen.
Der grüne Hoffnungsträger
Wasserstoff kostet noch
mehr Energie als er bringt
und ist auf lange
Zeit nur etwas
für reiche Länder.
Also:
Überbietungswettbewerb
bei den Rohstoffen?
Haben wir heute schon.
Und sorgt für Krieg.
Wir müssten etwas tun,
was dem Kapitalismus
völlig fremd ist.
Verzicht und gerechte
Verteilung immer knapper
werdender Ressourcen.
Wer fängt an?