Leidet die Frage darunter, dass Nachdenken weh tut?

Hörsträubend sind viele
Antworten auf Fragen.
Man denkt, man hört
nicht recht, oder wie
war gleich noch die
Frage und das soll die
Antwort darauf sein?
Wer im öffentlichen
Raum Fragen stellt,
die nach einer
Erkenntnis streben,
muss eher mit
Reaktionen wie
unwirsch
unsachlich
ungefähr
rechnen,
denn mit Antworten,
die tatsächlich auf
die Frage eingehen.
Eine offene Frage,
die ohne
Suggestiv-Einschübe,
ohne
Weltsicht-Verlautbarung,
ohne
Stichwort-Plapperei
auskommt,
hat eine gute
Antwort verdient.
Die eine Erkenntnis
beinhaltet, die
alle am Gespräch
beteiligten weiterbringt.
Dieselben Voraussetzungen,
die für die Frage gelten,
gelten auch für die Antwort.
Lässt sich das erreichen
und überprüfen?
Klar!
Raus aus dem Phrasenbusch,
konzentrieren, zuhören,
nachdenken und die Antwort
so formulieren, dass auch
ein Dritter Lust hat,
mit Spannung abzuwarten,
wie das Duell
zwischen Fragendem und
Gefragten ausgeht.

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