Sind wir heute glücklicher als unsere Altvorderen?

Glück ist ein Zustand.
Meist kurz.
Leid ein Verlauf.
Meist etwas länger.
Jemand kann leiden.
Niemand kann glücken.
Etwas kann
aber geglückt sein.
Jemand weiß,
was geglückt ist,
weiß aber nicht,
warum es geglückt ist.
Wo das Glück zu
suchen ist.
Darum jagt er hinter
allem her,
was Glück verspricht.
Mehr, mehr, mehr,
ist also die
Ideologie der
Glücksmaximierer.
Weniger, weniger, weniger,
das Credo
der Leidensminimierer.
Wir Neuzeitler
sind eher
Glücksmaximierer.
Unsere Altvorderen
waren eher
Leidensminimierer.
Leben kann beides sein.
Wie gut lässt
sich das mischen?
Das ist eine
nicht immer
sehr persönliche
Entscheidung.

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