Wie gut können wir Freiheit aushalten?

Nicht besonders gut,
sagt Erich Fromm,
Stargast des Abends
und stellt das
Doppelgesicht der
Freiheit vor.
Für den Einzelnen
hat sich das
moralische Korsett
von Elternhaus,
Kirche, Schule, Staat
stark gelockert,
was die Philosophie
die FREIHEIT WOVON nennt
(was wollen wir nicht).
Gleichzeitig wird er
aber auch von Bindungen
frei, die ihm zuvor
Sicherheit und
ein Gefühl der
Zugehörigkeit gaben.
Weshalb ihm der
nächste Schritt,
die FREIHEIT WOZU
(was wollen wir),
nicht so richtig Spaß,
eher Angst macht.
Alles, was er jetzt
mit seiner
neuen Freiheit
machen könnte,
dazu fällt ihm
nicht viel ein oder
ist zu riskant und
die Verantwortung
trägt er auch
noch alleine.
Die Folge, die
Flucht aus der Freiheit.
Oft in das Autoritäre.
Dort muss er nicht mehr
selbst denken,
das tun andere für ihn.
Und was ist mit der
Ukraine und dem Iran?
Es ist wohl bedeutend
einfacher für die
FREIHEIT WOVON
zu kämpfen,
als sich für die
FREIHEIT WOZU
etwas einfallen
zu lassen.

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