Ist eine Re-Christianisierung für die westliche Welt sinnvoll?

Dürfen Kirchen Sklaven halten?
Woelki meint ja.
Marx eher nicht.
Die beiden
katholischen Hohepriester.
Sie sind über Kreuz.
Kardinal Marx
will eine Annäherung
der katholischen Kirche
an die evangelische.
Kardinal Woelki
will dies nicht.
Woelki stört,
wie sich die
evangelische
Kirche darstellt.
Als Konfession
der Freiheit.
Dabei habe
doch Luther
den absoluten
Gottesgehorsam
gepredigt.
Nicht die Freiheit
autonomer
Selbstbestimmung.
Das SELBST hasst
Woelki noch mehr als der
Teufel das Weihwasser.
SELBSTverantwortung.
SELBSTvertrauen.
SELBSTbewusstsein.
Die SELBSTtötung heißt
durch kirchliches
Beharren SELBSTMORD.
Damit am Verbrechen
an Gott kein
Zweifel besteht.
Woelki findet, dass
durch die evangelische
Konfession der Freiheit
die katholische Kirche
als unfrei und
rückständig erscheine.
Autokratisches Denken
findet sich überall.
Sofort zu erkennen.
Zeigt sich als
Herrenmentalität.
Oder als sein
Spiegelbild.
Der Sklavenmentalität.
Als die Allmacht
staatlicher Lenkung.
Oder die
Allmacht Gottes.

Das war eine
RÜCKBLENDE
auf den
1.Oktober 2017
Weiter zurück?
Da sieht es noch
wesentlich
finsterer aus.

3 Gedanken zu “Ist eine Re-Christianisierung für die westliche Welt sinnvoll?”

  1. Peter Deller sagt:

    Brauchen wir eine Re – Christianisierung?

    Als ein aus der Kirche ausgetretener und kirchenkritischer Mensch, will ich herausbrüllen: Nein! Aber der Stoiker in mir hält mich (wie so oft) zurück und lässt mich herunterkochen und an einen wie Gregor Gysi denken, der als Atheist gute Argumente findet, warum das Christentum unserer Demokratie gut tut. Er argumentiert in etwa
    so : Eine Gesellschaft braucht einen Maßstab im Kopf, also moralische Vorstellungen jenseits von Eigennutz. Die Kirchen hätten diese Funktion historisch übernommen, weil sie Werte wie die Zehn Gebote oder die Bergpredigt als allgemein verbindlich vermitteln. Politik allein kann das, so meint er, nicht leisten. Er meint, auch wenn er nicht glaubt, fürchte er doch eine Gesellschaft ohne Religion, weil ihr dann möglicherweise die gemeinsamen ethischen Leitplanken fehlen. Der zweite Typ der mir zu diesem Thema durch den Kopf geht ist Alexis de Tocqueville . Beide sind sehr unterschiedliche Denker, aber beide sehen, dass Demokratie mehr braucht als Gesetze und Wahlen, nämlich gemeinsame Werte oder moralische Grundlagen, die nicht einfach der Staat oder der Markt erzeugen kann. Das ist eine starke Brücke zwischen einem Atheisten und einem Gläubigen.

    1. Detlev Six sagt:

      Gysi hat da schon einen Punkt, auch wenn er nicht weit genug ins Eingemachte geht. Moral hat neben des großen Rahmens (du sagst Maßstab), in dem die kleinen Eigennutze eingehängt sind, auch sehr viel mit Emotion zu tun und die ist stark mit Entscheidungen verbunden. Die Menschen können noch so viele ausgetüftelte Überlegungen anstellen, ihr Leben lang an der rationalen Vervollkommnung arbeiten, ohne funktionierende Emotion können sie keine Entscheidungen fällen, welche der alternativen, rationalen Strategien, die besten (für sie) sind. Das sage nicht ich, sondern Hirnforscher, die dies bei Versuchspersonen mit beschädigtem Emotionalsystem festgestellt haben. Entscheidungen sind also irrational im rationalen. Aber darum ging es mir gar nicht im post. Für mich ist der tief verwurzelte Autoritarimus in den Religionen das Bedrohliche. Zu meiner Überraschung sieht das Tocqueville in seinem Buch “Über die Demokratie” anders. Er hält die christliche Religion für demokratiefördernd. Aber da kannst du ja sicherlich mehr darüber sagen (ich habe das Buch noch nicht zuende gelesen).

  2. Hans-Peter Kühn sagt:

    Dass es eine Religion der Freiheit gibt ist mir neu.
    Religionen sind Gedankengebilde in denen nur Gott die Freiheit hat zu Schaffen oder Abzuschaffen. Ausserdem ist er exklusiver Lenker der Werdegänger aller Teilnehmer in diesem Universum.
    Uns Menschen verbleibt die “Freiheit ” zu versuchen seine Entscheidungen, durch treuen Glauben und braver Gehorsamkeit, zu unseren Gunsten zu beeinflussen.
    Der Mensch denkt und Gott lenkt.
    Was war da übrigens los am 1.10.2017. Die KI faselt etwas von einer Abstimmung in Katalonien, einer Schiesserei in Las Vegas und der Hochzeit für alle???

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