Ekkehards Prozente geben Antwort: Wer steuert die Wirtschaft?

Ekkehard Rogalski
hat als Wirtschaftsexperte
weltweit gearbeitet.
Er unterscheidet
4 Grundtypen von
Regierungssystemen,
in denen die Macht
der Steuernden
prozentual
unterschiedlich
ausgeprägt ist.
Demokratien wie
die deutsche,
oligarchisch
geprägte Demokratien,
wie die(USA),
direktdemokratisch
organisierte (Schweiz)
und Diktaturen.
Was würden seiner
Erfahrung nach die
vier entscheidenden
Wirtschaftsakteure
(Volk, Denker,
Macher, Politiker)
in den vier
Regierungssystemen
auf folgende
Frage antworten:

WIE GROSS IST DEIN
EINFLUSS AUF
DIE WIRTSCHAFT?

1.VOLK
Kunden
Arbeitende
Wähler

ANTWORTEN EINFLUSS IN %:

Demokratie 15%
USA 10%
Schweiz 20%
Diktatur 5%

2.DENKER
Philosophen
Entwickler
Entdecker

ANTWORTEN EINFLUSS IN %:

Demokratie 10%
USA 10%
Schweiz 10%
Diktatur 5%

3.MACHER
Manager
Unternehmer
Besitzer

ANTWORTEN EINFLUSS IN %:

Demokratie 35%
USA 45%
Schweiz 35%
Diktatur 15%

4.POLITIKER
Verantwortliche
Opposition
Bürokratie

ANTWORTEN EINFLUSS IN %:

Demokratie 40%
USA 35%
Schweiz 35%
Diktatur 75%

Dies ist ein
Spiel, klar.
Keine empirische
Untersuchung zur
Selbsteinschätzung von
Wirtschaftsakteuren
über ihre tatsächliche
Macht, wirtschaftliche
Prozesse zu beeinflussen.
Die Frage bleibt spannend:
Wer steuert die Wirtschaft?

 

5 Gedanken zu “Ekkehards Prozente geben Antwort: Wer steuert die Wirtschaft?

  1. Inge Witt says:

    Angebot und Nachfrage steuern die Wirtschaft. Wenn der Warenkorb voll ist, stagniert die Wirtschaft.
    Andere Werte werden wichtig:

     
  2. Do Pfrogner says:

    Irgendjemand produziert irgendwas,
    macht ne überdimensionale Werbung
    bis die Konsumenten glauben,
    dass sie es notwendigerweise brauchen.

     
  3. hans-peter kuhn says:

    Die Aussagen der Statistik sind nicht überraschend und sehr ernüchternd.
    Denker haben noch weniger Einfluss als das Volk (vox populi = vox Rindvieh???)
    Macher und Politiker steuern die Wirtschaft.
    Fazit: Im Osten wie im Westen leider nichts Neues!
    Na dann prosit (es möge nützen).

     
  4. Karlheinz says:

    Da habe ich wohl die Geburtsstunde versäumt, als die Saurüssel Gemeinschaft, den Versuch unternahm, Philosophie mit BWL zu verbinden. Scheinbar ist es geglückt, denn danach wurde sofort mit doppelter Buchführung begonnen.
    Realwirtschaft hat aber kaum etwas mit Volkswillen oder Regierungssystemen zu tun. Es spielt auch keine Rolle, ob demokratisch oder autokratisch. Da gelten noch Darwin’sche Gesetze. Die Mitbestimmung demokratischer Systeme nur marginal. Es gibt zwar eine gemeinsame Vereinbarung seit 1994 von 164 staatlichen Volkswirtschaften. Sie nennt sich World Trade Organization (WTO in Genf), aber da hat das Volk keine Mitsprache und wird von keinem Staat verbindlich eingehalten. Es ist also eher eine Weltunordnung. Angeführt von etwa 50 Industrienationen, gefolgt von 100 sog. Entwicklungsländern, die z.T. in den letzten 20 Jahren sehr mächtig geworden sind. Parallel dazu gibt es noch G7 und G20 Länder, deren Regierungsvertreter jährlich verkünden, wie sie die Pläne ihrer Wirtschaft umsetzen wollen. Dazu ein Weltwirtschaftsgipfel, zu dem auch Topmanager der Industrie eingeladen werden – als perfekte „reality show“ fürs Volk.
    Ein Umbruch ist erkennbar. Die Karten werden neu gemischt.
    Die neuen „global player“ kommen aus Arabien und China
    Zur Kernfrage; 1. „Wer steuert die Wirtschaft“ und 2. „wie groß ist mein Einfluss“?
    Zu 1. Du findest die Namen auf auf der boarding-list für Gäste unserer Regierungsmaschine „Konrad Adenauer“.
    Volkswagen, BASF, Siemens, RWE gehören zum harten Kern.
    zu 2. Mein Einfluss ist Null.
    Für Saurüssler, denen mein Beitrag wieder einmal zu lang ist, findest Du die Kurzfassung in der 2. Buchführung.
    „Rares für Bares“

     
  5. Ekkehard says:

    Lieber Karlheinz
    Du hast ja Recht: Dein Einfluss auf die Wirtschaft ist null – meiner auch. Ich finde es sogar gut, wenn Menschen über 80 keinen Einfluss mehr haben. Es schont ihre Gesundheit und verhindert vielleicht sogar Schaden für die Gesellschaft.
    Aristoteles (Oeconomia), der Moralphilosoph Adam Smith, Karl Marx und viele andere Philosophen haben über Wirtschaft nachgedacht, allerdings wohl nie über BWL (Betriebswirtschaftslehre). Am Stammtisch haben wir uns auch nicht über Doppelte Buchführung unterhalten.
    Worum es mir bei dem Thema ging, will ich an einem Beispiel erläutern. Zurzeit ist der Blackout in aller Munde und Angst treibt uns um. Die meisten Menschen warten ab und machen sich große Sorgen. Aber Etliche werden aktiv.
    Da sind die Einen, die von Katastrophenmeldungen leben und Angst schüren. Ob sie Einfluss auf die Wirtschaft haben, weiß ich nicht. Zwar wächst plötzlich der Umsatz von Klopapier und Notleuchten, aber ob das die Wirkungen des Frusts ausgleicht?
    Da sind Andere, die Ruhe bewahren, philosophisch denken und nicht durch …. gestört werden. Ihr Einfluss bleibt null.
    Schließlich sind da noch die wilden Schaffer, die jetzt mit vollem Einsatz von Hand und Kopf alles tun, um den Blackout zu verhindern oder dessen Auswirkungen zu mildern. Ihr Wirkungsgrad liegt sicher über 20%. Gemessen an der Gesamtbevölkerung mag das nichts sein. Aber gibt es nicht eine Unzahl von Problemen, um deren Lösung gekämpft wird?
    Zum Schluss noch zur Regierungsmaschine. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Vorstandsvorsitzende von VW darinsitzt. Worüber er während des Fluges nachdenkt? Vielleicht über die Strategie seiner Verhandlungen mit den erwarteten Gesprächspartnern – das wäre gut. Vielleicht aber nur über die nächste Aufsichtsratssitzung, wenn bei Misserfolg Ministerpräsident, Eigentümer und Betriebsratsvorsitzender Kritik üben – das wäre schlecht.
    Mein Fazit: Du hast keinen Einfluss und ich habe keinen Einfluss. Aber die, die Einfluss haben, sind auch nur Menschen.

     

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